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Viele Gemeinden und Städte lauern darauf, dass Minister Ramsauer seine bayerische Heimat ein wenig beim Straßenbau bevorzugt. Der neue Starnberger IHK-Gremiums-Vorsitzende Martin Eickelschulte will ,zusammen mit seiner Weilheimer Kollegin, den Minister vom Starnberger B 2 – Tunnel und von der Westumfahrung überzeugen.
Lieber Herr Eickelschulte, es fehlt doch nur noch am Geld, zumindest was den B 2 – Tunnel betrifft. Die Baugenehmigung (man nennt das Planfeststellungsverfahren) ist da. Das Verfahren für die West-Tangente läuft. Das Staatliche Bauamt Weilheim ist mit der Detail- (Werk-) Planung befasst. Es freut uns, die BÜRGERLISTE STARNBERG, dass Sie eindeutig sagen, dass eine Umfahrung von Starnberg die „beste Lösung“ sei. Bitte sagen Sie das lauter. Es könnte ja sein, dass dafür doch noch eine politische Mehrheit gefunden wird – und zwar dort wo sie am Wichtigsten ist: In Starnberg! Die Pläne für eine komplette Umfahrung liegen fast fertig vor. Mittlerweile wissen wir auch, dass das Nord-Ost-Stück, also eine Verbindung von der Staatsstraße Starnberg-Gilching zur A 95 (Autobahn München-Garmisch) bei Oberdill machbar ist. Passt es da nicht auch wunderbar zum Thema Wirtschafts- und Finanzkrise, wenn man weiß, dass eine solche Umfahrung nur ca. die Hälfte des B 2 – Tunnels kosten würde? Bei wahrscheinlich doppelter Verkehrswirkung. Gerne hören oder lesen wir wieder von Ihnen. |